13 Schulregeln in Japan, die es so tatsächlich gibt

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13 Schulregeln in Japan, die es so tatsächlich gibt.

Manchmal gibt es unbeliebte Schulregeln oder sogar solche deren Zweck schwer nachvollziehbar scheint, doch all diese Regeln werdet ihr vergessen, nachdem ihr diese 13 Schulregeln aus Japan gesehen habt.

13.

Damit die Schüler sich auf das Lernen, und nur auf das Lernen, konzentrieren, ist es an vielen Schulen in Japan verboten seine Liebe zueinander offen zu zeigen. Teilweise ist es sogar untersagt, seine Beziehung zu jemandem öffentlich zu machen.

12.

In den meisten japanischen Schulen ist es nicht üblich, dass die Schüler in einer Cafeteria zu Mittagessen essen. Stattdessen wird in den Klassenräumen gegessen, die Schüler wechseln sich mit dem Servieren der Mahlzeiten ab, welche in einheitlichen Portionen von Schulköchen zubereitet werden. Es ist nicht erlaubt einen Nachschlag zu bekommen oder Essen auf dem Teller zurückzulassen.

11.

Das Japanische Schulsystem sieht keine Sommerferien, wie in vielen westlichen Ländern, vor. Es gibt lediglich 5 Wochen Ferien in der Mitte des Schuljahres, doch auch während dieser sogenannten Pause kommen viele Schüler und Lehrer in die Schule um verschiedenen Aktivitäten und Lerngruppen beizuwohnen. Außerdem bekommen die Schüler ein ziemlich großes Paket an Hausaufgaben, welche sie während der Ferien bearbeiten müssen.

10.

Wer glaubt in Japanischen Schulen gäbe es Hausmeister, so wie wir es gewohnt sind, der liegt weit daneben. Die meisten Schulen werden regelmäßig von den Schülern und Lehrern selbst geputzt. Dies schließt das Durch- und Staubwischen, das Reinigen der Lehrmaterialien wie Schwämme und Tafeln, aber auch das Reinigen der Badezimmer inklusive der Toiletten mit ein. Die Schüler sollen auf diese Weise lernen, den Wert der Sauberkeit zu schätzen. Außerdem verschmutzen sie die Schule weniger, denn sie müssten sie ohnehin später selbst reinigen.

9.

Bis 1992 sah Japan für das Wochenende nur einen Tag vor. Die Regierung beschloss dann, den Einwohnern ein wenig mehr Zeit zur Entspannung zu geben, indem der Samstag und der Sonntag zum Wochenende erklärt wurden. Doch viele Schulen ignorieren diese Neuerung und bieten trotzdem auch Unterricht an Samstagen an.

8.

Die Japanische Kultur beinhaltet eine Vielzahl sehr strenger Traditionen, so zum Beispiel auch den Akt der Begrüßung. Vor und nach jeder Unterrichtseinheit stehen die Schüler auf und grüßen ihren Lehrer oder ihre Lehrerin in dem sie sich vor ihnen verbeugen. Es ist ein Zeichen von Respekt gegenüber der Lehrkraft ihn zu grüßen und tut es ein Schüler nicht, wird ihm das häufig übel genommen.

7.

Während unserer Teenagerzeit neigen wir dazu verschiedene Haarfrisuren auszuprobieren um herauszufinden welche tatsächlich gut zu uns und unserer Persönlichkeit passen. Wenn ihr jedoch Schüler einer Japanischen Schule seid, habt ihr relativ wenige Möglichkeiten dies zu tun. Viele Frisuren sind verboten, Mädchen ist es untersagt einen Pony zu tragen, welcher länger ist als ihre Augenbrauen. Ihre Haare dürfen nicht länger als Schulterlang sein und müssen daher regelmäßig gekürzt werden.

6.

In den meisten Schulen wird von den Schülern erwarten, ab dem Verlassen der „Junior Highschool“ im Anzug zur Schule zu erscheinen. Doch einige Schulen bestehen auch dort weiterhin auf die klassische Variante: der Schuluniform.

Diese Uniform orientiert sich für Jungen an dem Aussehen einer Militäruniform, für Mädchen sind Uniformen vorgesehen, wie sie unter anderem aus Animes bekannt sind, diese bestehen aus einem Rock und einer Bluse.

Make-up, auffällige Haarfrisuren und andere bei Teenagern beliebte Accessoires, wie Nagellack, sind verboten.

5.

Wenn ein Lehrer aus einem anderen Land nach Japan kommt, um beispielsweise Englisch zu unterrichten, werden sie im Voraus darauf hingewiesen, dass sie möglicherweise von den Schülern „ge-conchod“ werden. Dies bedeutet, dass die Kinder ihre Finger, bis auf die Zeigefinder, verschränken und mit den Zeigefingern direkt auf die Gesäßöffnung des Lehrers zeigen. Vor allem unter Kindergartenkindern und Grundschülern ist dieser kleine Spaß sehr beliebt.

4.

Der „Sasumata“ ist ein Pfahl aus Aluminium, mit zwei gebogenen Stacheln an jedem Ende. Er stammt von einer Waffe ab, welche aus der antiken Zeit der Samurai-Kämpfer bekannt ist und kann in Schulen überall in Japan gefunden werden. Dort dient er jedoch ausschließlich der Selbstverteidigung. Angenommen ein Attentäter gelangt in die Schule, dann könnte er mit einem „Sasumata“ aufgehalten werden.

3.

Nahezu jede Grundschule in Japan besitzt eine Schwimmhallte. Die Schwimmstunden sind in den Lehrplan integriert und es ist obligatorisch für die Schüler bestimmte Strecken schwimmen zu können. Erreichen sie das Klassenziel nicht, müssen sie an extra Kursen während der Sommerferien teilnehmen, danach wird ihr Können erneut getestet.

2.

In einigen Ländern, wie zum Beispiel in Amerika, wäre es kaum vorstellbar, dass über 30 Teenager ohne Aufsicht in einem Klassenraum lernen. In Japan ist dies jedoch ein typisches Konzept. Wenn der Lehrer abwesend ist, wird von den Schülern erwartet sich vorbildlich zu verhalten und selbstständig zu lernen.

1.

In den meisten Schulen Japans wird „Anderssein“ mit etwas Schlechtem assoziiert. Das Konzept, dass jeder Schüler gleich ist, ist nahe zu heilig. Kommt ein Schüler oder eine Schülerin mit gefärbten Haaren zur Schule, muss er davon ausgehen, dass seine Haare wieder schwarz gefärbt werden. Individualismus ist in den Japanischen Schulen. Anders als in vielen westlichen Ländern, einfach nicht vorgesehen.

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Bildquellen

  • 13 Schulregeln in Japan, die es so tatsächlich gibt: Pixabay

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