13 gruselige verlassene Orte auf der Welt

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13 gruselige verlassene Orte auf der Welt.

13. Die Puppenfabrik

Es ist nicht viel über die verlassene, in Spanien gelegene, Puppenfabrik bekannt, dadurch wird dieser Ort jedoch nur noch beunruhigender und gruseliger. Die Fabrik wirkt, als hätte man sie vor Jahrzehnten mitten während der Produktion verlassen, denn halbfertige Puppen und Werkzeuge stehen und liegen einfach herum. Ein Fotograf für verlassene Orte hatte von dort einen Puppenkopf als Andenken mitgenommen, doch brachte er ihn nur wenige Tage später in die alte Fabrik zurück, da ihm der Puppenkopf einfach zu gruselig war. Dieselbe Person hatte dort auch, scheinbar für eine Opferung, getötete Hühner gefunden. Vermutlich war dies Teil eines dort stattgefundenen Rituals. Es wird schwer einen besser geeigneten Ort zu finden, an dem man seinen Mut beweisen kann, indem man die Nacht dort verbringt.

12. Spreepark

Zur Zeit der Eröffnung des Parks, 1969, war der Spreepark der einzige Freizeitpark in dem von den Sowjets besetzten Ostberlin. Nachdem die Berliner Mauer gefallen war, erwarb „Norbert Witt“ den Freizeitpark. Doch hinter diesem Mann verbirgt sich eine Geschichte: Der Jahrmarkt-Betreiber hatte 1981 einen Krahn in ein Karussell krachen lassen, während er versuchte eine Achterbahn zu reparieren. Zudem sind die sieben schlimmsten Deutschen Jahrmarktsunfälle auf ihn zurück zu führen. Die Spreeparkbesucher wurden immer weniger, bis der Park am 4. November 2001 letztendlich schließen musste. In 2003 kam heraus, dass Witt an einem Schmuggel von 181kg Kokain beteiligt gewesen war. Angeblich hatte er die Drogen innerhalb des Fahrgeschäfts „Fliegender Teppich“ geschmuggelt. Der verlassene Freizeitparkt erinnert noch heute an seine unheimliche Vergangenheit.

11. Die Mine der vielen Diamanten

Stalin begann die Arbeiten an diesem riesigen Erdloch, mittlerweile ist es das zweit größte von Menschen erschaffene Erdloch auf der Erde. Abgebaut wurden hier hauptsächlich Diamanten für die Industrie der UdSSR, damit trug die Mine wesentlich zum globalen Aufstieg der Sowjetunion nach Ende des Zweiten Weltkrieges bei. Das im östlichen Sibirien gelegene Loch ist etwa 540 Meter tief und hat einen Durchmesser von etwa 1,6 Kilometern. Der durch das tiefe Loch entstandene Luftwirbel ist so stark, dass es Helikoptern nicht gestattet ist über das Loch zu fliegen, da die Gefahr besteht, sie könnten in die Tiefe gerissen werden. Bisher gab es jedoch keine dokumentierten Unfälle dieser Art. Die Grabungen wurden mit zunehmender Tiefe immer schwieriger und 2004 wurde die Mine endgültig stillgelegt.

10. Ryugyong Hotel

Dieses Hotel in Nordkorea ist zum Symbol der Turbulenzen dieser Nation geworden. Der Bau des 105-stöckigen Hochhauses startete im Jahr 1987, aber wurde nach dem Fall der Sowjetunion 1992 gestoppt. Über Jahre stand das Gebäude ohne Fenster und Einrichtung leer, bis 2008 die Arbeiten wiederaufgenommen wurden. Seit 2011 ist das Gebäude, wenigstens äußerlich, fertig. Sowohl 2012 als auch 2013 sollte das Hotel eröffnet werden, doch dies geschah nicht. Besucher, welche sich selbst Zutritt in das Gebäude verschafft hatten, berichteten, dass die Inneneinrichtung zu großen Teilen noch immer nicht fertig sei.

9. Der Leuchtturm von Aniva-Rock

Japan erbaute den Leuchtturm an der südlichen Küste der Insel „Sakhalin“ im Jahr 1939. Über Jahre hinweg kämpften Russland und Japan darum, zu welchem Land diese Insel gehöre. Letztendlich einigten sie sich darauf, die Insel aufzuteilen. Die Russen annektierten das gesamte Gebiet während des Zweiten Weltkrieges und nutzten die Insel als Strafkolonie. Die kleine Insel auf der sich der zerfallende Leuchtturm befinden ist seit Jahrzehnten unbewohnt und es gibt Gerüchte darüber, dass es dort eine gefährliche Strahlenbelastung geben soll doch konnte dieses Gerücht konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

8. Chateau Miranda

Dieses Schloss ist einer der beliebtesten Orte von Geisterjägern, denn es hat eine entsprechende Geschichte und ein wirklich schauriges Aussehen. Geplant wurde der Bau des Gebäudes von dem Englischen Architekten „Edward Milner“ in der Mitte des 18. Jahrhunderts und fungierte als Sommerhaus der Familie „Liedekerke-Beaufort“, während des Zweiten Weltkrieges wurde das sich in den Belgischen Ardennen befindende Schloss von Deutschen Besatzungstruppen eingenommen. Ab 1950 wurde das es als Urlaubsort für erkrankte Kinder genutzt. Die Besitzer des Gebäudes waren auf der Suche nach Investoren, um das Schloss in ein Hotel zu verwandeln, doch scheiterte dieses Vorhaben und das Schloss steht seit 1991 leer. Seitdem ist es dem Zerfall überlassen und wurde durch Feuer, Stürme und Plünderer zusätzlich zerstört. Der Plan der Besitzer, das Gebäude abzureißen und auf dem Grundstück etwas Anderes zu bauen, wurde wiederholt und bis heute nicht genehmigt.

7. Das Kraftwerk von Glenwood

Das, wie die Filmkulisse für einen Horrorfilm aussehende, Fabrikgebäude ist bereits seit der Schließung im Jahr 1963 verlassen. Genutzt wurde das Kraftwerk seit 1906, um Elektrizität für die New Yorker Bahnstrecken zu erzeugen. Das Gebäude steht mittlerweile seit etwa 50 Jahren leer und wurde mit unzähligen Graffitis bemalt. Vor kurzem äußerte die „Gorn-Group“ die Idee ein Projekt zu starten, welches die alte Fabrik in einen Ort für Kunstveranstaltungen inklusive anliegenden Hotels und Restaurants zu verwandeln.

6. Oradour-sur-Glane

Technisch gesehen wurde dieses Dorf niemals verlassen, denn die Bewohner wurden am 10. Juni 1944 abgeschlachtet. Die Nazitruppe massakrierte 642 der Dorfbewohner, darunter 247 Frauen und 205 Kinder. Der Französische Präsident „Charles de Gaulle“ ordnete nach dem Ende des Krieges an, das Dorf als bleibendes Denkmal in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten. Heute ist es ein bekanntes Touristenziel, viele Besucher berichteten, sie hätten nachts geisterähnliche Figuren in den verlassenen Straßen beobachtet.

5. Floridas Kuppelhäuser

Es gab eine Zeit, in der diese Kuppelhäuser als selbstversorgende Behausungen genutzt wurden und gleichzeitig ein künstlerisches Statement mit sich brachten. Heute sind sie verlassen und ihre verwitterten Überreste lassen nur noch erahnen wie schön die Gebäude einmal ausgesehen haben könnten. Der Öl-Produzent „Bob Lee“ erbaute diese futuristisch aussehenden Gebäude in den 1980er Jahren als Urlaubsort für seine Familie am Cape Romano. Das Problem am Bauen direkt am Strand von Florida ist, dass diese Gebäude häufig anfällig für die häufig auftretenden Hurrikane sind. Die Kuppelhäuser wurden immer wieder beschädigt und nachdem die Anfrage „Ob man nicht einen Damm bauen könne?“ abgelehnt wurde, verließ die Familie die Gebäude und überließ sie der Verwitterung.

4. Port Arthur

Es wird „Port Arthur“ nachgesagt, einer der am häufigsten heimgesuchten Orte Australiens zu sein. „Port Arthur“ befindet sich in Tasmanien und es haben sich bereits viele Tragödien dort abgespielt und einige Menschen sind dort gestorben. Der Ort diente in der Mitte des 18. Jahrhunderts als Strafkolonie und beheimatete im Laufe der Geschichte einige der gefürchtetsten Britischen Kriminellen. Zudem gab es dort einige der härtesten Sicherheitsmaßnahmen in der Geschichte der Britischen Gefängnisse. Ähnlich wie die Gefängnisinsel „Alcatraz“ wurde „Port Arthur“ als ein Gefängnis ohne Ausbruchmöglichkeiten erbaut. Im Jahr 1996 beging der 28-jährige „Martin Bryant“ eine Tötungsserie in einer Kleinstadt, bei der 35 Menschen starben. Dies war der grausamste Massenmord in der Post-kolonialen Geschichte des Landes und führte zu einer strikten Razzia gegen Schusswaffen, in welcher 640.000 Waffen von Behörden beschlagnahmt wurden.

3. Die Bhangarh Festung

Diese Festung wird oft als meist heimgesuchtester Ort Indiens bezeichnet und wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Heute ist die Festung nahezu gänzlich zerstört, viele Mythen ranken sich um diesen Ort. Zum Beispiel gibt es eine Legende um einen Zauberer, welcher die Festung verflucht haben soll, nachdem ihn eine Prinzessin, in welche er verliebt war, zurückgewiesen hätte. Der Fluch soll auch heute noch bestehen und es gibt viele Berichte von Menschen, welche überzeugt sind, dort auf Geister getroffen zu sein. Andere gaben an die Anwesenheit der bösen Geister dort gespürt zu haben.

2. Das Irrenhaus von Willard

Das Krankenhaus öffnete im Jahre 1869 unter dem Namen „Willard Irrenhaus“ und wurde gebaut, um die chronisch verrückten Einwohner von New York zu bewachen. Die erste Patientin war eine Frau namens „Mary Rogue“, welche zuvor 10 Jahre in ihrem Zimmer angekettet verbracht hatte. Ihr Zustand besserte sich während ihre Aufenthalts in der Irrenanstalt und bis zum Jahr 1890 hatte das Krankenhaus bereits über 2000 Patienten zu verzeichnen. Die Einrichtung war komplett selbstversorgend geworden, Patienten bauten ihr eigenes Essen an und wurden gezielt entsprechend ihrer medizinischen Bedürfnisse behandelt. Auf dem Gelände befand sich sogar eine eigene Leichenhalle, aber auch eine Bowlingbahn war dort zu finden. 1990 stieg der Druck Irrenhäuser wie dieses zu schließen, 1995 erreichte dieser auch das Willard Irrenhaus. Über die Hälfte der insgesamt auf etwa 50.000 geschätzten Patienten, welche dort über die Zeit gelebt hatten, starben dort. Aufgrund dessen ist das Willard Irrenhaus bekannt dafür von Geistern heimgesucht zu werden.

1. Pripyat

Das fürchterliche Unglück in Tschernobyl im Jahr 1986 hinterließ eine Stadt, in welcher zuvor etwa 50.000 Einwohner gelebt hatten, vollkommen unbewohnt. Denn aufgrund der hohen Strahlenbelastung, welche während des Unfalls verursacht wurde, wird diese Gegend noch für Jahrhunderte nicht bewohnbar sein. Tschernobyl ist der bisher schlimmste nukleare Unfall der Weltgeschichte. Zwei Menschen starben unmittelbar während des Unfalls, doch Hundertausende Menschen, Tiere und Pflanzen wurden durch die hohe Strahlenbelastung nachhaltig geschädigt.

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  • 13 gruselige verlassene Orte auf der Welt: Pixabay

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