10 beliebte Spielzeuge in verschiedenen Ländern

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10 beliebte Spielzeuge in verschiedenen Ländern.

Vermutlich seid ihr in einer Welt der Barbie-Puppen, Furbies, Stoffpuppen und der Zaubermaltafel aufgewachsen, in anderen Ländern spielen Kinder jedoch mit zum Teil komplett anderen Spielzeugen. Wie viele davon kennt ihr bereits oder habt sie sogar schon einmal ausprobiert?

10. Diabolo aus China

Während die USA ihr Jo-Jo haben, gibt es in China etwas, was sogar ein wenig interessanter ist. Dieses Spielzeug mit dem Namen „Diabolo“ funktioniert ein wenig anders als ein Jo-Jo. Es besteht aus zwei Handstöcken, welche über ein dünnes Seid miteinander verbunden sind und einem sanduhrförmigen Plastik –Jonglier-Spielzeug. Zu Beginn rollt man es mithilfe des Seil und den zwei Handhölzern auf dem Boden hin und her, um es zum Drehen zu bringen. Dann beginnt man damit kleiner und nach und nach schwierigere Tricks zu üben. Tricks gibt es für verschiedene Schwierigkeitsgrade, man kann das „Diabolo“ einfach nur nach oben werfen und versuchen es wieder mit dem Seil aufzufangen, später kann man auch akrobatische Übungen ausführen während sich das Spielzeug in der Luft befindet. Man kann auch mit mehreren Spielern spielen, indem man sich ein oder mehrere Diabolos gegenseitig zu spielt oder man übt eine kreative Choreografie mit dem Spielzeug ein. Es gibt viele Optionen das Diabolo zu nutzen, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Das Diabolo ist mittlerweile so beliebt, dass es häufig in Talentshows zu sehen ist. Es gibt richtig professionelle Diabolo-Spieler, welche unglaubliche Tricks beherrschen. Die ersten Nachweise für die Erfindung des Diabolos gab es zwischen 1386 und 1644. Auch wenn das Diabolo seitdem einige Änderungen durchlaufen hat, es zählt eindeutig zu den beliebtesten Spielzeugen in China.

9. Hello Kitty in Japan

Wenn es um bekannte Spielzeuge weltweit geht, dann ist Hello Kitty vermutlich unter den bekanntesten. Die niedliche Comic-Katze hat viele Herzen weltweit erobert und damit ein riesiges Unternehmen geschaffen. Erfunden wurde Hello Kitty im Jahr 1974, doch damals hatte diese süße kleine Katze noch nicht einmal einen Namen, diese war zu sehen auf einem kleinen Vinyl-Münz-Portemonnaie eines bekannten Japanischen Designers. Seit 1976 wuchs die „Hello Kitty“-Familie. Den Fans wurde ihre Zwillingsschwester „Mini“, ihre Mutter „Mary“ und ihr Vater „George“ vorgestellt. Hier ist ein kleiner „Fun-Fakt“ für euch, wusstest ihr, dass „Hello Kitty“ tatsächlich eine Persische Katze als Haustier besitzt? Das „Hello-Kitty“- Franchiseunternehmen eroberte die Märkte im Sturm und es wurden immer neue „Hello Kitty“-Fanartikel hergestellt und verkauft. Im Jahr 1979 begann das Unternehmen, seine Produkte auch in Europa zu verkaufen, zu Beginn gab es „Hello Kitty“ nur in Form einer Kinderarmbanduhr in Europa, doch war diese ein riesiger Erfolg und über eine Millionen dieser Uhren wurden verkauft. Seit 2003 feiert „Hello Kitty“ sein Fashion-Debut und seit 2007 ist die Katze sogar Teil der großen „Macy’s-Weihnachtsparade“. Mittlerweile ist „Hello Kitty“ so bekannt, dass es sogar neben speziellen Geschäften auch Themenhotels und –Cafés gibt.

8. „Flickenpuppen“ aus Mexiko

Mexiko besitzt eine interessante Geschichte in Bezug auf die beliebten Flickenpuppen, welche „Marias“ genannt werden. Auch an Touristenständen sind diese Puppen sehr beliebt und sie gelten unter Besuchern, als DAS Mitbringsel aus dem Mexikourlaub. Die ersten Flickenpuppen tauchten in den 70er Jahren auf, hergestellt wurden sie von arbeitslosen Frauen, welche die Haushaltskasse ihrer Familien ein wenig aufzubessern versuchten. Die ursprünglichen Flickenpuppen trugen die typischen Mexikanischen bunten Trachten, doch nicht zuletzt aufgrund ihrer Beliebtheit, gibt es heute unzählige Variationen von ihnen, doch alle „Maria“-Puppen besitzen einen nahezu identischen Gesichtsausdruck und geflochtene Zöpfe. Hergestellt werden die Puppen aus Kleidungsresten und einfach zu erhaltenen Materialien. Großeltern stellen die Puppen häufig zusammen mit ihren Enkeln her, um ihnen zu zeigen, dass sie aus den unterschiedlichsten Materialien etwas neues Einzigartiges herstellen können. Aufgrund des Recyclings verschiedener Materialien gelten die „Maria“-Puppen als besonders Umweltfreundlich. Die Produktion dieser süßen Flickenpuppen steigt immer noch an und im Jahr 2011, waren sie sogar Teil einer Modeausstellung, welche den Namen „Tribut an Mexiko“ trägt. Verschiedene Designer erstellten ihre eigenen Flickenpuppen und stellten diese aus. Um eine solche Flickenpuppe zu erstellen, benötigt man lediglich ein paar alte Kleidungsstücke, etwas Füllwolle, Kleber und eine Schere. Vielleicht probiert ihr euch ja mal an eurer eigenen „Maria“-Flickenpuppe aus.

7. Die Mädchenpuppe aus den USA

Hersteller der „American Girl“-Puppe ist die Firma „Mattel“, welche ebenfalls die weltweit bekannten Barbie-Puppen produziert. In den USA verkauft sich die „American-Girl“-Puppe jedoch nahezu besser als die Barbie-Puppe. Es gibt sie seit 1986 und ähnlich wie auch die Barbie-Puppe, sollen sie das Modegefühl junger Mädchen erwecken. Seit 1986 wurden über 30 Millionen Exemplare verkauft und der dazugehörige Katalog gehört zu den meistgelesenen Katalogen in den USA. Aber warum sind sie so beliebt? Die „American Girl“- Puppen machen kleine Mädchen glücklich und da es sie in so vielen verschiedenen Variationen gibt, kann sich so ziemlich jedes Mädchen mit mindestens einer von ihnen besonders gut identifizieren. Zu fast jeder „American-Girl“-Puppe gibt es Bücher, welche die Geschichte hinter der jeweiligen Puppe erzählen. Die Archive beinhalten viele Historische Charaktere, wie beispielsweise „Caroline Abbott“. Jede Puppe besitzt eigene Probleme, welche sie zu überwinden versuchen, auch diese orientieren sich an der amerikanischen Geschichte. Es gibt jedes Jahr eine „American Girl“ Puppe des Jahren, 2003 bekam die Puppe „Kailey Hopkins“ diesen Titel, denn sie war dafür bekannt für sich selbst einzustehen und die Umwelt zu schützen. Es gibt eine ständige Debatte darüber welche Puppe besser ist, die „American Girl“-Puppe oder die Barbie-Puppe.

6. Italienische Holzautos

Vermutlich habt ihr diese Holzautos schon einmal gesehen. Sie sind beliebt bei Touristen, doch noch mehr werden sie von italienischen Kindern geliebt. Hersteller dieser recht minimalistisch gestalteten Spielzeugautos ist eine Firma namens „Tibean“. Die Geschichte begann, als ein erfolgreicher Designer Vater wurde, ihn nervte es, dass seine Kinder immer nur kurz mit ihrem Spielzeug spielten und es dann langweilig fanden. Er wollte etwas kreieren, was die Aufmerksamkeit der Kinder für länger als ein paar Spielstunden aufrechterhält. Und wenn man erwachsen würde, dann sollte man sich an den unvergleichbaren Geruch seines Spielzeuges zurückerinnern können. Alle Spielzeuge werden von talentierten Designern entworfen und aus süßlich riechendem Zeder-Holz hergestellt. Diese Spielautos werden aus sehr hochwertigem Material hergestellt und halten sehr lange, sie sind also das ideale Spielzeug um es von Generation zu Generation weiter zu geben. Da auf eine Farbschicht verzichtet wird, behalten die Holzspielzeuge ihren Charme über viele Jahre hinweg.

5. Rubik’s Cube in Ungarn

Auch wenn Rubik Cubes heute überall auf der Welt bekannt sind, erfunden wurde er von einem Architekturprofessor namens „Erno Rubik“. Sein Ziel war es etwas zu entwerfen, was eigentlich nicht möglich sein dürfte. Heraus kam ein Würfel, welcher auf jeder Achse einzeln gedreht werden konnte und doch nicht auseinander fiel. Es sollte ein Kunstwerk werden, doch heute gehört der bunte Würfel zu den wohl bekanntesten Spielzeugen der Welt. Der ursprüngliche Würfel wog in etwa das Doppelte von den uns heute bekannten Rätselwürfeln und wurde damals noch als „Magic Cube“ bezeichnet. Zuerst in Ungarn beliebt, dann auf der ganzen Welt. Umbenannt wurde der Würfel übrigens, weil das herstellende Unternehmen der Meinung war, dass „Magic Cube“ zu sehr nach Zauberei klang und damit hätte der interessante Würfel nichts zu tun. Seit 1980 wurden etwa 400 Millionen Rubik Cubes weltweit verkauft. Er hatte seine eigene Fernsehshow, Auftritte in bekannten Serien und Filmen und war in vielen Haushalten der Welt vorhanden. Es entstand eine Sportart, genannt „Speedcubing“, in der die Teilnehmer den Würfel, so schnell wie möglich lösen müssen. Wenn ihr je an einem Rubiks Cube verzweifeln solltet, denkt daran, Erno Rubik selbst benötigte einen ganzen Monat um das von ihm selbst geschaffene Rätsel zu lösen. Zwischenzeitlich war er sogar davon überzeugt, dass es unmöglich wäre, den Würfel wieder zusammen zu puzzeln.

4. Sungka auf den Phillipinischen Inseln

Dieses Spiel wird hauptsächlich von Frauen und Kindern gespielt. Die Tradition sieht vor, dass man „Sungka“ nur draußen spielen darf, denn der Aberglaube vieler Spieler beinhaltet, dass ein Haus in dem dieses Spiel gespielt wird einstürzen wird. Gespielt wird auf einem Spielbrett aus Holz, welches aus 16 Behältnissen besteht. Kleinere Steine oder Muscheln werden in die Behälter gelegt und versetzt. Angeblich lässt sich auf diese Weise etwas über das eigene Leben und die Zukunft vorhersagen. Vor allem junge Mädchen spielen dieses Spiel um zu erfahren, ob und wann sie heiraten werden. Das Spiel geht folgendermaßen: zwei Spieler sitzen auf jeweils einer Seite des Spielbretts, jeder von ihnen besitzt 6 oder mehr Steinchen, welche als Wertmarken fungieren. Zu Beginn des Spiels werden alle Steinchen oder Muscheln in die Luft geworfen und wem es gelingt die meisten aufzufangen beginnt. Dann werden die Wertmarken im Uhrzeigersinn in die kleinen Behälter gelegt bis ein großer Behälter am Rand erreicht wird. Die große Mulde rechts von dem jeweiligen Spieler ist seine „Speichermulde“, dort sammelt er die Spielsteine des Gegners indem er ihn in verschiedenen Spielzügen überlisten kann. Das Spiel ist beendet, sobald alle Behälter einer Seite geleert wurden.

3. „Springende Hütchen“ aus Polen

Ein weiteres beliebtes Brettspiel kommt aus Polen, der Originalname wäre vermutlich für uns schwer richtig auszusprechen, die ungefähre Übersetzung wäre aber in etwa „Springende Hütchen“. Die Hütchen besitzen verschiedene Farben, blau, grün, gelb und rot. Die gleichen Farben sind auch auf dem Spielbrett zu finden. Ziel des Spiels ist es mit den Hütchen in das jeweils richtige, farblich passende Loch im Spielbrett zu springen. Für korrekt eingelochte Hütchen gibt es Punkte, vor allem für die roten Hütchen (20 Punkte), denn es gibt nur ein einziges rotes Loch. Fällt ein Hütchen jedoch in ein falsches Loch, werden Punkte abgezogen. Setzt ein Gegnerischer Spieler ausversehen in das falsche Loch erhält der andere Spieler ganze 20 Punkte. Gespielt wird über 10 Runden und wer danach die höchste Punktzahl besitzt gewinnt das Spiel. Eigentlich ganz simpel, oder? Nun stellt euch vor ihr spielt gegen eure ebenfalls ehrgeizigen Geschwister… Besonders beliebt ist das Spiel vor allem deshalb, weil es verschiedene Brettformen gibt. Es gibt runde, dreieckige, große und kleinere Spielbretter, je nach Schwierigkeitsgrad.

2. Playmobil aus Deutschland

Bestimmt habt ihr schon von Playmobil gehört, diese Spielzeugkollektion wurde erstmals im Jahr 1974 in Deutschland hergestellt und ist seitdem ein absoluter Spielzeugklassiker. Bis heute wurden etwa 3 Milliarden Playmobilfiguren verkauft und es gibt 30 verschiedene Themenwelten. Playmobil wird in ca. 100 Ländern der Erde verkauft nicht nur Kinder, sondern auch ihre Eltern sind begeistert, denn die Marke Playmobil steht für qualitativ hochwertige Spielzeuge, welche immer wieder neu kombiniert werden können und lange halten. Die ersten produzierten Playmobilfiguren waren ein Ritter, ein Bauarbeiter und ein Indianer. Zwei Jahre später erschienen die ersten weiblichen Spielfiguren. Über die Jahre veränderten sich die Figuren in Größe und Form, besonders beliebt war der Pirat mit dem dicken runden Bauch aus dem Jahr 1986. Im Jahr 2011 stellte Playmobil eine neue Produktreihe vor, mit der man seinen eigenen Charakter aus verschiedenen Körperteilen und Kleidungsstücken zusammen bauen kann. Auch heute noch ist Playmobil sehr beliebt, die beliebteste Playmobilfigur im Jahr 2015 war übrigens „Martin Luther“, innerhalb von 3 Tagen wurden 34.000 Exemplare verkauft. Der Erfolg von Playmobil kann nur durch eine einzige Spielzeugmarke getoppt werden, könnt ihr erraten um welche es sich wohl handelt?

Tipp: Der Name des Spielzeugs besteht aus nur 4 Buchstaben.

1. Lego aus Dänemark

Lego gibt es seit 1932, damals wurde alles in einer kleinen Zimmerei produziert, heute ist LEGO der 3. Größte Spielzeughersteller und zählt ohne Frage zu den beliebtesten Spielzeugen aller Zeiten. Besonders toll an Lego ist, dass selbst Jahrzehnte alte Legosteine immer noch mit den neuesten Erweiterungen kombinierbar sind. Die Bedeutung des Wortes Lego ist ziemlich cool, es setzt sich zusammen aus den jeweils ersten beiden Buchstaben der dänischen Wörter „Leg“ und „Godt“, dies bedeutet so viel wie „Spiel“ und „Gut“. Es gibt Milliarden Möglichkeiten die verschiedengroßen Steine aufeinander zu bauen, seit 1978 wurden ganze 4 Milliarden Legofiguren hergestellt und man kann sich beinahe sicher sein, dass es jeden Lieblingshelden, Beruf oder Prinzessin auch als Legoversion zu kaufen gibt. Das Ziel der Marke Lego ist es die großen Architekten von morgen zu inspirieren und dies haben sie bereits geschafft. Zu den interessantesten aus Lego gebauten Konstruktionen gehört die Nachbildung der „Kennedy Raumstation“ der NASA, welche aus 750.000 Legosteinen besteht. Viele Künstler schufen Kunst aus Lego und stellten diese Legoskulpturen aus, unglaublich was sich alles aus diesen kleinen Steinchen bauen lässt. Lego besitzt sogar seine eigenen Freizeitparks, in denen insgesamt jeweils ungefähr 20 Millionen einzelne Steine verbaut wurden. Das Legoland gehört zu Dänemarks größten Touristenattraktionen.

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  • 10 beliebte Spielzeuge in verschiedenen Ländern: Pixabay

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